Konzept

Was versteht man unter Clearingverfahren? 

 

Das Clearingverfahren ist ein siebenstufiges hochstrukturiertes Verfahren und kann auf der Ebene der tertiären Prävention verortet werden und soll im Rahmen des Projektes erprobt  und an den Schulen implementiert werden. Bei der Begleitung von Jugendlichen, die Gefahr laufen sich zu radikalisieren, ist es wichtig, dass sowohl die Beratung der Jugendlichen als auch deren Umfeld in der Hand von Personen liegen, die sich über einen längeren Zeitraum der Beratung annehmen können. Hierbei steht ein ganzes Bündel von Methoden und pädagogischen Maßnahmen zur Verfügung, die helfen sollen, eine Radikalisierung zu unterbrechen oder zu verhindern.

 

Das Clearingverfahren soll bestehende Strukturen in Sozialraum und Schule  zusammenführen und eine Vernetzung aller relevanter Akteure ermöglichen. Durch die Ressourcen, die in dem Clearingverfahren gebündelt werden, entstehen so neue Helfernetzwerke, die eine umfassende und nachhaltige pädagogische Intervention ermöglichen. 

 

Beginnende Radikalisierung zu unterbrechen und Hilfestellung zu geben ist das Ziel des Modellprojekts „Clearingverfahren und Case Management – Prävention von gewaltbereitem Neosalafismus und Rechtsextremismus“. Projektträger ist die Aktion Gemeinwesen und Beratung e.V. in Düsseldorf. Finanziert wird das Projekt über drei Jahre von der Bundeszentrale für politische Bildung. 

 

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