Rechtsextreme Inszenierungen sind im Schulalltag nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Statt eindeutiger Symbole und einschlägiger Marken begegnen uns heute auch Flechtfrisuren, Blümchenkleider und scheinbar harmlose Beiträge über Weiblichkeit, Heimat und Familie. Am Beispiel der Frauengruppe Lukreta gehen wir darauf ein, welche völkischen und antifeministischen Vorstellungen sich hinter dieser Bildsprache verbergen, welche ideologischen Ziele damit verbunden sind und woran schulisches Personal entsprechende Narrative und Inszenierungen erkennen kann.