FreiRaum

Der FreiRaum ist ein physischer Raum in Pilotschulen, in dem Schüler:innen zur Ruhe kommen, beten oder meditieren und zugleich moderiert über Themen sprechen können, die sie beschäftigen, z.B. über Freundschaft, Identität, Konflikte, Religion oder gesellschaftliche Fragen. Ziel ist, dass Jugendliche partizipieren, sich gesehen fühlen und lernen, Meinungsverschiedenheiten konstruktiv auszuhandeln.

Wenn Ihre Schule sich vorstellen kann, eine der Pilotschulen für einen FreiRaum zu werden, dann heißt das zunächst kein festes Commitment, sondern:

  • In einem unverbindlichen Erstgespräch (idealerweise mit Schulleitung und Schüler:innenvertretung, digital) stellen wir Ihnen das Konzept FreiRaum näher vor und klären gemeinsam, ob und in welcher Form ein FreiRaum bei Ihnen grundsätzlich denkbar wäre – vor dem Hintergrund Ihrer Schule, Ihrer Raumsituation und Ihrer aktuellen Themen.
  • Wenn sich daraus Interesse ergibt, folgt eine Klärungsphase, in der wir gemeinsam überlegen, wie ein FreiRaum bei Ihnen aussehen könnte. Dabei sind auch kleine, zeitlich begrenzte oder provisorische Lösungen ausdrücklich möglich.
  • Auch die Entscheidung, einen FreiRaum nicht weiterzuverfolgen, ist ein legitimes Ergebnis.
  • Erst danach – und nur wenn es für alle passt – würde es in eine vorsichtige Erprobung gehen, begleitet durch das Projekt. Auch hier gilt: Tempo, Umfang und Ausgestaltung orientieren sich an Ihren Möglichkeiten, nicht an einem externen Erwartungsdruck.

 

Uns ist wichtig zu betonen: Der FreiRaum ist kein Pflichtformat, kein Prestigeprojekt und keine Maßnahme, die „funktionieren muss“. Er ist ein Angebot, gemeinsam zu lernen, wie Schulen mit aktuellen gesellschaftlichen Konflikten, Fragen von Zugehörigkeit und dem Bedarf nach Rückzug und Austausch umgehen können.

Wenn Sie konkret interessiert, noch unsicher oder einfach neugierig sind und sich erst einmal informieren möchten, melden Sie sich gern: junus.el-naggar@die-agb.de

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