Die folgenden Rückmeldungen von Teilnehmenden unserer Qualifizierungs- und Netzwerkveranstaltungen sind von unserer externen Evaluation (ArtSet FBB GmbH) in den Jahren 2023-2025 erfasst worden:
„Man hat Lust bekommen, sich darauf einzulassen. Manchmal ist es ja auch so, acht Module und ist gut. Aber jetzt ist es so: Wann fangen wir an?“
„Meine Erwartungen haben sich erfüllt, aber ich merke, die Reise ist noch nicht vorbei. Bei mir hat ein Reflexionsprozess angefangen.“
„Den Netzwerkgedanken auszuleben, das ist so schwierig in der Schule, da gibt es keine Fehlerkultur, dabei kann man gemeinsam total viel gestalten. Daher finde ich es total erfrischend, das Netzwerk aufzubauen.“
„Von Beginn an war der rote Faden erkennbar; es war klar, wie das ablaufen soll.“
„Es war ein gutes Zeichen, dass ich gar nicht immer sicher war, wer Lehrer:in war und wer aus der Schulsozialarbeit. Wir haben viele Schnittstellen herausarbeiten können und konnten so auch schon Netzwerke bilden. Wir haben gemeinsam auf die Sache geguckt.“
„Im multiprofessionellen kommen verschiedene Kompetenzen zusammen.“
„Die Vernetzung finde ich gut. Dass man einfach mal Ideen sammeln kann, und wenn dann die konkrete Situation eintritt, dann kann man sagen, ach, die haben das ja so gemacht.“
„Bei mir machte es Pling, als die Theorie mit der Praxis verknüpft wurde.“
„Es sind immer tolle Referenten, die sie einladen, das fand ich ganz super.“
„und ich war am Ende sehr schockiert. Ich glaube, in den Jahren bin ich unvorsichtiger geworden, und da habe ich mich selbst reflektiert, wie meine Haltung ist, den Schülern gegenüber. Da hatte ich eine große Erkenntnis.“
„Wir haben tatsächlich auch schon Fälle bearbeiten müssen. Von daher bin ich total begeistert von dieser Fortbildung und dem, was ich mitgenommen habe.“
„Vor allem die Selbstreflexion war wichtig. Ich habe das Gefühl, dass ich mich sehr viel reflektiert habe, und das Clearing-Verfahren wirklich verstanden habe, wie es am besten laufen soll.“
„Tatsächlich habe ich dann auch in der großen Gruppe versucht, mich zu beteiligen. Ich habe versucht, aus mir herauszuwachsen, etwas Neues zu machen.“
„Diese Netzwerkeffekte, dass ich jetzt auch Teilnehmende aus anderen Städten habe, wir haben uns ja auch persönlich gut verstanden. Die Vernetzung untereinander ist sehr groß gewesen.“
„Ich bin froh, dass ich diese Weiterbildung noch mitnehmen konnte und hoffe, dass auch andere davon profitieren können.“
„Wir hatten eine sehr gute Moderation und die Themen war sehr gut ausgewählt.“
„Die Erkenntnis, die ich mitnehme, ist die Bedürfnisorientierung, dass man versucht, nicht zu urteilen, sondern dass man mit einer neutraleren, analytischen Brille herangeht, dass man sich klarmacht, das ist ein Mensch mit bestimmten Bedürfnissen, das fand ich sehr hilfreich.“
„Die Vernetzung ist auch wichtig, um zu hören, was macht ihr, was habt ihr schon gemacht.“
„„…dass sich die Schülerinnen und Schüler durch den Clearingansatz mehr gehört und gesehen fühlen, ich bin gerade nicht nur ein Problem für die Schule, sondern die interessieren sich für mich, dafür, dass es mir gut geht und dass ich etwas erreichen kann. Die helfen mir auch, mich selber besser zu verstehen.“

„Aus meiner Sicht besonders wichtig war, dass die Extremismusphänomene sich ja ganz ähnlich sind, ich muss kein Spezialist für Islamismus oder Rechtsextremismus werden, sondern gucken, was hinter dieser Fassade ist.“
„Das größte Aha war die Verbindung zwischen Salafismus und Rechtsextremismus. Das so herunterzubrechen und zu sagen, das ist eigentlich dasselbe, wenn man dahinter guckt.“
„Die 7 Schritte, die kann man immer anwenden.“
„Man wird nur sicherer, wenn man sich ins kalte Wasser stürzt und praktiziert.“
„Man merkt, man ist sensibler geworden.“
„Das Thema hinter dem Thema zu sehen, war für mich beruhigend.“
„Die Beratungsmethoden zu vertiefen, sie in ihrer Wirkung reflektieren zu können, das war für mich ein Gewinn.“
„Ich würde die Weiterbildung auf jeden Fall weiterempfehlen.“
„wir haben auch eine gute Selbsterfahrung machen können. Wir sind sehr tief ins Eingemachte gekommen. Man hat sehr potente Techniken an die Hand bekommen, die schnell zum Erfolg führen.“
„Unsere Gruppe war sehr heterogen, aber wir haben gut miteinander harmoniert. Man konnte mit allen auf einer Arbeitsebene gut zusammenarbeiten, das war immer konstruktiv.“
„Eine riesige Ressource war die kollegiale Fallberatung, das fand ich extrem gut. Die Gruppe hat das selbst gewuppt“
„Ich finde auch, dass ich persönlich ganz viel davon mitgenommen habe, das war auch eine Persönlichkeitsentwicklung für mich.“
„Ich fühle mich einfach sicherer und auch bestätigter, besser vorbereitet, wenn wieder so eine Situation kommen sollte.“
„Wir empfanden die Fortbildung als sehr bereichernd, man kommt gut mit anderen Schulen in Kontakt und merkt, man ist nicht alleine mit diesen Problemen.“
„Den Workshop, wo es um Religiosität ging, den fand ich auch richtig tut. Oder auch, mit dem eigenen Rassismus konfrontiert zu werden, da habe ich ganz viel für mich gelernt.“
„Gerade, wenn es um die Gesprächsführung geht, das muss man mehrfach einüben und wiederholen.“
„Es ist wenig sinnvoll, mit jemanden inhaltlich zu diskutieren, das ist mir sehr stark in Erinnerung geblieben, damit verbunden auch die Fragetechniken. Erst einmal zuhören, wirklich interessiert an der Person sein, diese Grundhaltung, die mit dem Verfahren einhergeht.“
„Es gab immer wieder die Möglichkeit, eigene Fälle einzubringen.“
„Für die Schulgemeinschaft würde ich mir denken, dadurch, dass es einen spezifischen Umgang für diese Problematik gibt, dass es ein Bewusstsein dafür geben kann, dass es das bei uns gibt, die Lehrer und die Schulleitung wissen, dass es hier Probleme gibt und die nehmen das ernst. Dass es vielleicht auch Schüler ermutigt, das offener anzusprechen, wenn es Probleme gibt.“