Solidarisch und gemeinsam gegen Extremismus - Warum wir eine Prävention von gewaltbereitem Neosalafismus und Rechtsextremismus brauchen

 

In der Adoleszenz durchlaufen Menschen physische und psychische Entwicklungsprozesse, die mitunter mit schwierigen altersspezifischen Entwicklungsaufgaben einhergehen. Diese Lebensphase ist sowohl von Verunsicherung und Instabilität als manchmal auch durch extreme Provokation gegenüber Eltern, Lehrer*innen und anderen Autoritäten gekennzeichnet.

 

Ist dieser ohnehin schon schwierige Abschnitt des Lebens zusätzlich durch negative Erfahrungen und Erlebnisse geprägt, kann dies Jugendliche und junge Erwachsene besonders empfänglich für die Ideologien extremistischer Gruppierungen machen. Mit ihrem vermeintlich simplen Weltbild, klaren Strukturen und einem stabilen Umfeld bieten diese Gruppierungen ein Angebot, welches scheinbar perfekt zur Bedürfnislage junger Menschen passt. Dabei liegt ihre wahre Absicht darin, die Krisen junger Menschen gezielt für ihre eigenen ideologischen Zwecke zu missbrauchen.

 

Problematisch wird dies vor allem dann, wenn radikale Äußerungen und Provokationen zu einem Bruch mit dem bisherigen Umfeld führen und Jugendliche bereit sind, ihre Überzeugungen mit Gewalt durchzusetzen und dabei sich selbst und andere gefährden.

 

Was wollen wir erreichen?

 

Das Projekt zielt vor allem darauf das Clearingverfahren zu erproben und damit ein zuverlässiges Verfahren der gezielten Prävention zu etablieren, das im Kern auf die Unterbrechung von Radikalisierung zielt.

 

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass Handlungs- und Melderoutinen aufgestellt und eingeübt werden. Dies ist besonders wichtig im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit externen Akteuren.

 

Projektflyer zum Download

Projektflyer.pdf
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Träger des Projektes ist die Aktion Gemeinwesen und Beratung e.V. 

Finanziert wird das Projekt durch die Bundeszentrale für politische Bildung 

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