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Konfrontative Religionsausübung an Schulen ist ein ernstzunehmendes Thema. „Um effektive Radikalisierungsprävention betreiben zu können, benötigen Schulen langfristige Konzepte und professionelle Fachkräfte“, fordert Dr. Michael Kiefer. Der Politik- und Islamwissenschaftler Dr. Michael Kiefer ist nicht nur wissenschaftlicher Begleiter des Projekts CleaRTeaching, sondern vertritt auch noch seit 2019 die Professur für „Soziale Arbeit und Migration“ an der Universität Osnabrück.

In seinem am 02.02.2021 bei der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) veröffentlichten Positionspapier mit dem Titel „Konfrontative Religionsausübungen von muslimischen Schülerinnen und Schülern“ erklärt er, warum Schule ein äußerst wichtiger Ort für die Radikalisierungsprävention ist und welche Handlungskonzepte sich hier anbieten, etwa der Ansatz der „Neuen Autorität“. Zudem resümiert er: „Die bisherige Fokussierung auf ausgewählte Leuchtturmprojekte ist wenig zielführend. Notwendig ist vielmehr eine Stärkung der Regelstrukturen“.

Diese Thesen fanden bereits ein großes Echo in mehreren Medien: einige Regionalzeitungen und Newsportale für Lehrkräfte (https://kurzelinks.de/auli), aber auch die Süddeutsche Zeitung (https://kurzelinks.de/a1sl), die taz (https://taz.de/Wissenschaftler-ueber-Radikalisierung/!5753459/) und der Deutschlandfunk (https://kurzelinks.de/09vv) berichteten bereits über dieses Positionspapier. – Hier findet sich das Positionspapier in voller Länge auf der KAS-Webseite: https://kurzelinks.de/un7k

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