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Zum neuen Jahr startet auch unser neues Projekt „CleaRTeaching – Umgang mit Radikalisierungsprozessen im schulischen Kontext“.

Die Erfahrungen aus der Projektlaufzeit des Modellprojekts zeigen, dass der Bedarf bei Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen groß ist, wenn es um die Arbeit mit sich bereits radikalisierenden Schüler*innen geht. Auch hat sich gezeigt, dass nur eine phänomenübergreifende Radikalisierungsprävention im schulischen Kontext sinnvoll ist. Zum einen ist dieser Ansatz wichtig um Markierungen von Gruppen zu vermeiden und damit Stigmatisierung vorzubeugen. Zum anderen erleichtert die Bearbeitung aller Extremismen die Vereinbarung von gemeinsamen Zielen, die von allen Akteuren mitgetragen werden.

Auf Basis dieser wichtigen Erkenntnisse setzt sich das Projekt „CleaRTeaching – Umgang mit Radikalisierungsprozessen im schulischen Kontext“ als Ziel Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen in einer umfangreichen Fortbildung zu Clearingbeauftragten auszubilden, die in der Lage sind Radikalisierungsprozesse an ihrer Schule zu erkennen und darauf zu reagieren. Ein wichtiges Ziel hierbei ist es bei den Schüler*innen auf Einstellungsveränderungen hin zu wirken.

Wir freuen uns sehr darauf in den kommenden drei Jahren Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen bundesweit in insgesamt drei Weiterbildungsgängen zu Clearingbeauftragten ausbilden zu dürfen. Die Ausschreibungen für die Schulen werden auf dieser Homepage erscheinen. Weitere Informationen zu dem Bewerbungsverfahren werden hier ebenfalls bald online gestellt.

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